Akupunktur

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Akupunktur.

Bereits 2001 habe ich nach 160 stündiger Ausbildung und Prüfung das sogenannte Akupunktur A-Diplom erworben. In zahlreichen Praxiskursen konnte ich meine Fertigkeiten seither vertiefen.

In der HNO-Heilkunde gibt es eine Vielzahl von Erkrankungen bei denen die Akupunktur gut angewendet werden kann. Dies sind v.a. Erkrankungen für die sich auch nach gründlicher Untersuchung keine schulmedizinisch beweisende Ursache finden lässt. Besonders gut hilft die Akupunktur meiner Erfahrung nach im HNO- Bereich bei folgenden Erkrankungen:

Nasenatmungsbehinderung durch Heuschnupfen (Pollinosis),
akute Nasennebenhöhlen-Entzündung (akute Sinuisitis)
Geruchs- und Geschmacksstörungen
Schwindel
Hörsturz

Lassen sie mich an dieser Stelle kurz auf das Prinzip der Akupunktur eingehen.
An bestimmten Punkten des Körpers werden dünne sterilisierte Einmalnadeln platziert, wo sie etwa 20 bis 30 Minuten verbleiben und ihre heilsame Wirkung entfalten, während sich der Patient auf der Liege entspannt. Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur – nicht selten schon bei der ersten Behandlung – als wohltuend, entspannend und oft verblüffend schnell wirksam.

Was genau bei einer Akupunktur im Körper abläuft, ist wissenschaftlich noch nicht restlos aufgeklärt. Die heilende Wirkung kommt offenbar dadurch zustande, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslöst. Mit modernen Verfahren wie der funktionellen Kernspintomographie lässt sich die Wirkung der Akupunktur auf den Stoffwechsel im Gehirn eindeutig nachweisen: In jenen Hirnbereichen, die mit den stimulierten Akupunkturpunkten in Verbindung stehen, zeigt sich eine stark erhöhte Aktivität.

Eine fachgerecht durchgeführte Akupunktur hat kaum Nebenwirkungen, da die Nadeln auf eine Mobilisierung der Selbstheilungskräfte des Körpers abzielen. Zu Beginn der Therapie können sich einzelne Symptome vorübergehend verstärken. Gelegentlich kommt es zu leichten Blutergüssen oder blauen Flecken, auch kurze Kreislaufreaktionen können während einer Akupunkturbehandlung auftreten.

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