Äußeres Ohr

Dazu zählen die Ohrmuschel, der Gehörgang und das Trommelfell.

Das wohl häufigste Problem in diesem Bereich ist eine übermäßige Bildung von Ohrenschmalz (Cerumen) was zu einer Gehörgangsentzündung und zu einem eingeschränkten Hörvermögen führen kann. Leider ist es nicht möglich sich selbst, ohne Sicht, das Cerumen komplett zu entfernen. Insbesondere die Selbstreinigung mit Wattestäbchen führt in der Regel nicht zum Ziel, da nur ein Teil entfernt wird und der Rest unweigerlich weiter in den Gehörgang geschoben wird. Mitunter kommt es dabei sogar zur Verletzung des Trommelfelles, sodass vor dieser weit verbreiteten Praxis gewarnt werden muss.

Ist das Trommelfell verletzt, z.B. auch durch einen Schlag oder sonstigen Unfall, sollte je nach Größe des Defektes innerhalb von circa 8 Stunden ein Verschluss des Defektes erfolgen.
Die weiteren Erkrankungen des äußeren Ohres sind v.a. entzündlicher Natur, die, je nach Schweregrad mit lokal aufgetragenen oder einzunehmenden Antibiotika behandelt werden müssen.

An der Ohrmuschel kommen besonders viele Hautumore vor (Basaliome, Spinaliome ). Hautveränderungen, die nicht abheilen, sollten unbedingt frühzeitig untersucht und ggf. rechtzeitig entfernt werden.

Die häufigste Operation im Kindesalter in diesem Bereich ist das Anlegen abstehender Ohrmuscheln

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